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Erstmals Kollektivvertrag...
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...der Diözese Innsbruck
DIÖZESE. (pd-Franz Stocker). Erstmals hat die Diözese Innsbruck mit der Gewerkschaft einen Kollektivvertrag ausverhandelt und abgeschlossen. Ranghohe Vertreterinnen und Vertreter beider Seiten haben ihn heute Vormittag, 2. Dezember 2008, im Haus der Begegnung in Innsbruck unterzeichnet. Innsbruck ist nach Linz die zweite Diözese in Österreich, die diesen Schritt gemacht hat.
Der Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2009 in Kraft. Er betrifft rund 800 Angestellte des Bischöflichen Ordinariates, der Caritas, aller Pfarren, des Priesterseminars, der Stiftung Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, des Bischöflichen Gymnasiums Paulinum sowie mehrerer kirchlicher Vereine. Der Kollektivvertrag löst die bisherigen Einzelvereinbarungen, Dienstbesoldungsordnungen und Betriebsvereinbarungen ab.
Österreichweit vorbildlich
Vor Unterzeichnung des Vertrages hoben Vertreterinnen und Vertreter beider Verhandlungspartner das gute Klima der Verhandlungen und die nunmehrige größere Rechtssicherheit und Rechtsverbindlichkeit zum Wohl der Angestellten hervor. Man habe den Kollektivvertrag an den Grundsätzen der Katholischen Soziallehre ausgerichtet. U. a. seien die Grundlagen für eine deutliche Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschaffen worden. In dieser Hinsicht sei dieser Kollektivvertrag österreichweit vorbildlich.
Unterzeichnet haben den Kollektivvertrag auf Seiten der Diözese Bischof Manfred Scheuer und Generalvikar Jakob Bürger. Auf Seiten der Gewerkschaft gaben der ihre Unterschrift Wolfgang Katzian (Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten / Druck, Journalismus und Papier -GPA/djp), Gerhard Schneider (Regionalgeschäftsführer der GPA/djp und ÖGB-Vorsitzender von Tirol), Rolanda Hörmanseder ( Betriebsratsvorsitzende des Bischöfliches Ordinariats Innsbruck und Regionalvorsitzende des GPA/djp-Wirtschaftsbereiches „Kirchen und Religionsgemeinschaften und deren Einrichtungen“ in Tirol) sowie Gerald Stocker vom Bundesausschuss dieses Wirtschaftsbereiches.
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Bischof Manfred Scheuer (rechts) und Wolfgang Katzian (Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten / Druck, Journalismus und Papier) unterzeichnen den Kollektivvertrag. (Foto: Diözese/Stocker)
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Kirchen und Gewerkschaftsvertreter an einem Tisch und Strang. Foto: Lorenzetti
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Ein Netzwerk fürs Christkind
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Es begab sich vor zehn Jahren am Innsbrucker Christkindl-Markt. Dort fanden Philipp Tengg und Peter Gspan viele Weihnachtsmänner, aber nur wenig, was sie an das Christkind erinnert hat. Also gründeten sie eine Initiative zur Bewahrung traditioneller Weihnachtskultur. Seit dem Jahr 2000 stärkt diese als Verein Pro-Christkind selbigem die Flügel. „Es geht darum, der Advent- und Weihnachtszeit ihren ursprünglichen Charakter zurückzugeben“, erklärt Geschäftsführer Christoph Tschaikner, „damit nicht beim größten Geburtstagsfest im Jahr ausgerechnet das Geburtstagskind fehlt“. Die Arbeit des Vereins beruhe auf drei Grundlagen: der Wertschätzung Jesu Christi, Respekt vor der kulturellen Vielfalt der Welt mit ihren regionalen Besonderheiten und einem „psychohygienischen Aspekt“. Letzteren erklärt Tschaikner so: „Es ist wichtig, dass es immer wieder Dinge gibt, auf die man sich vorbereiten und freuen kann.“ Dafür brauche es einen Wechsel von lauten und leisen Zeiten im Jahreszyklus.
Der Beitrag Luthers. Bis ins 20. Jahrhundert fand bei Katholiken die Bescherung am 6. Dezember durch den Nikolo statt. Martin Luther (1483-1546) wollte die Bedeutung des Nikolaus einschränken und führte das Christkind als Gabenbringer ein. Ab 1900 zog es in katholische Weihnachtsstuben ein, gemeinsam mit Adventkranz und Lichterbaum. Gleichzeitig verlor das Christkind im evangelischen Brauchtum zugunsten des Weihnachtmannes an Bedeutung. Als Geschenkbringer kennt man das Christkind in deutschsprachigen Regionen Europas, in Italien und Kolumbien. Im Lauf der Jahrhunderte verlieh ihm der Volksglaube die Gestalt eines kleinen Mädchens mit Engelsflügeln. Tschaikner möchte sich bewusst kein Bild vom Christkind machen. „Für uns ist es das neugeborene Kind, das in der Krippe liegt, das uns geschenkt wurde.“
Partner willkommen. Rund 250 Mitglieder in aller Welt, 140 davon in Österreich, engagieren sich für die Anliegen von Pro-Christkind. Zweigstellen des von Innsbruck ausgehenden Vereins gibt es in Graz, Salzburg und Wien. Tschaikner nennt sie Botschaften, denn „wir haben ja eine Botschaft zu verkünden“. Innsbrucks Botschafter ist Martin Leiter, 26. Er zieht die Fäden bei Aktionen, koordiniert die Arbeit der Mitglieder. „Unser heimisches Kulturgut wird immer mehr zurückgedrängt“, meint der Student der Betriebswirtschaftslehre. Er will Akzente setzen, damit Ursprung und Gestaltung des Advent wieder bewusst wahrgenommen werden. „Wir kooperieren mit Tourismusverbänden, die auf besinnlichen Advent setzen, mit dem Katholischen Familienverband und mit Jungschargruppen“, so Leiter. Der Verein wünsche sich mehr starke Partner aus der Wirtschaft, denn „wir fördern die Wirtschaft“. Kultur, Jugend, Familie und Wirtschaft seien Säulen, auf die Pro-Christkind auch in Zukunft baue.
Am 29. November entzündeten Mitglieder von Pro-Christkind in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck und in elf Tiroler Gemeinden „Christkind-Sterne“. Für eine Spende konnten Passanten die nachfüllbaren Windlichter nach Hause nehmen. Im Nordpark unterhalb der Seegrube erstrahlte ein Stern aus 1000 Fackeln...
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Alternativer Wohnpreis für Caritas Mentlvilla
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Notschlafstelle erhielt Sonderpreis für menschenwürdiges Wohnen Innsbruck/Wien (sm) Einen außergewöhnlichen Preis konnte Wolfgang Gratzel, Dienststellenleiter der Drogeneinrichtungen der Caritas Tirol, vergangenen Freitag in Wien entgegen nehmen. Die Mentlvilla der Caritas wurde von der S Bausparkasse mit dem Sonderpreis für menschenwürdiges Wohnen „4 Wände & mehr“ ausgezeichnet. Das Besondere daran: der Preis wurde von den Betroffenen selbst vergeben. „Es freut uns sehr, dass wir diese Auszeichnung von Menschen bekommen haben, die selbst einmal wohnungslos waren. Mit unserem niederschwelligen und flexiblen Betreuungsangebot konnten wir bei ihnen punkten“, ist Gratzel überzeugt. Die Notschlafstelle in der Innsbrucker Mentlgasse setzte sich gegenüber rund 30 anderen Mitbewerbern aus ganz Österreich durch. Notschlafstelle in Innsbruck Die Caritas Mentlvilla ist eine niederschwellige Notschlafeinrichtung für obdachlose, drogenkranke Menschen. In der Mentlvilla finden sie vorübergehend eine Unterkunft, die – im Sinne der akzeptierenden Drogenarbeit – nur an wenige Bedingungen geknüpft sind. „In erster Linie geht es darum, Hilfesuchenden einen geschützten Wohnraum, Unterstützung in der Bewältigung von Krisensituationen und die Möglichkeit für ein selbst bestimmtes Leben zu bieten“, erklärt Gratzel. Preis heuer erstmals ausgeschrieben Der Wettbewerb „4 Wände & mehr – Preis für menschenwürdiges Wohnen“ wurde heuer zum ersten Mal von der Bausparkasse der österreichischen Sparkassen AG ausgeschrieben. Der Preis soll das Licht und die Aufmerksamkeit auf die Menschen und die Organisationen lenken, die sich darum kümmern, dass Notschlafstellen bereitstehen, dass vorübergehend oder dauerhaft Raum zum Leben angeboten werden kann.
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Wolfgang Gratzel von der Caritas Mentlvilla (links im Bild) nahm von den Betroffenen und Dr. Josef Schmidinger, Generaldirektor der S Bausparkasse (Mitte), den mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreis „4 Wände & mehr“ entgegen. Fotonachweis: Walter Henisch Fotografie
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Wie frei ist der Mensch?
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Psychotherapeut Andreas Brooks kritisiert „Hirndeuter“ und warnt vor Wissenschaftsgläubigkeit: Viele vermeintliche Erkenntnisse der Neurowissenschaften sind Deutungen.
Marburg (kath.net/idea) Wie frei ist der Mensch, sein Leben zu gestalten und zu ändern? Mit dieser Frage befassten sich über 100 Therapeuten auf der Jahrestagung der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) in Marburg. Hintergrund sind Behauptungen mancher Hirnforscher, dass das ganze Denken, Reden und Handeln durch die Gesetze der Natur vorherbestimmt ist. Dieser Ansicht widersprach auf dem Treffen der Ärztliche Direktor der Klinik für Psychotherapie und Psychiatrie in Schwerin, Prof. Andreas Brooks. Er warnte vor Wissenschaftsgläubigkeit. Viele vermeintliche Erkenntnisse der Neurowissenschaften seien Deutungen. Laut Brooks betätigen sich manche Wissenschaftler eher als „Hirndeuter“ denn als Hirnforscher. „Wer etwas über die Freiheit des Menschen erfahren will, der ist bei den Neurowissenschaftlern an der falschen Adresse“, so Brooks.
Freiheit ist eine Gabe Gottes
Der Theologe und Ethiker Prof. Ulrich Eibach (Bonn) vertrat die Ansicht, dass Freiheit weniger eine Eigenschaft des Menschen als vielmehr eine Gabe Gottes sei. Der Mensch sei nicht grenzenlos frei, sondern frei, sich an Gott zu binden. Würde und Freiheit würden von Gott gewährt. Der Theologe und Geschäftsführer der Stiftung Marburger Medien, Jürgen Mette (Marburg), appellierte an die Therapeuten, ein klares christliches Profil in ihrer Beratungsarbeit anzubieten. Zur APS gehören 515 Therapeuten, Ärzte und Theologen. Ihr Ziel ist es, durch eine vertiefte Zusammenarbeit das Miteinander ihrer Disziplinen zu stärken. Vorstandsvorsitzender ist der als Chefarzt an der Fachklinik Hohe Mark tätige Psychiater und Psychotherapeut Martin Grabe (Oberursel bei Frankfurt am Main).
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70. Jahrestag der Weihe von Bischof Paulus Rusch
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Paulus Rusch war Regens des Priesterseminars in Innsbruck, als er am 15. Oktober 1938 zum Apostolischen Administrator von Innsbruck-Feldkirch ernannt wurde. Am 30. November erfolgte seine feierliche Weihe durch den Salzburger Erzbischof Sigismund Waitz, der bis dahin auch die Administratur Innsbruck-Feldkirch leitete.
Paulus Rusch wurde von den Nationalsozialisten als Bischof nicht offiziell anerkannt. In die Zeit seines Wirkens als Bischof fielen unter anderem die Gründung der Caritas und der Aktion „Bruder und Schwester in Not“ sowie die Errichtung des diözesanen Bildungshauses "Haus der Begegnung" in Innsbruck. 1968/69 wurde das bischöfliche Studentenheim in Innsbruck errichtet, das später in „Bischof Paulus Heim“ umgenannt wurde. 1980 errichtete Rusch die Universitätspfarre in Innsbruck.
Ein besonderes Anliegen des Bischofs war der Ausbau der Arbeiterbewegung und der Katholischen Arbeiterjugend. Große Beachtung fanden auch die Wohnbau-Initiativen des Bischofs (zB. Heilig-Jahr-Siedlung in Innsbruck). Im Jahr 1971 berief Bischof Rusch die erste Innsbrucker Diözesansynode ein, um die Ergebnisse des Zweiten Vatikanischen Konzils für die Diözese Innsbruck fruchtbar zu machen. Zu den Höhepunkten seines bischöflichen Wirkens zählt die Gründung der Diözese Innsbruck und seine Ernennung zum ersten Diözesanbischof im Jahre 1964.
Paulus Rusch wurde am 4. Oktober 1903 in München geboren. Geldnot zwang ihn zunächst, den Beruf eines Bankangestellten zu ergreifen. 1927 trat er in das Priesterseminar Canisianum in Innsbruck ein und begann mit dem Studium der Theologie und Philosophie. Am 26. Juli 1933 wurde Paulus Rusch in Innsbruck zum Priester geweiht. Anschließend wirkte er als Seelsorger in Lech am Arlberg und Hohenems, ehe er von Erzbischof Dr. Sigismund Waitz zum Regens des Priesterseminars in Innsbruck berufen wurde.
Bischof Paulus Rusch ist Jahre 1980 von seinem Amt zurückgetreten. Am 25. Jänner 1981 weihte er Dr. Reinhold Stecher zu seinem Nachfolger. Seinen Ruhestand verbrachte Rusch im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern in Zams. Bischof Paulus Rusch starb am Ostermontag, 31. März 1986.
Die Universitätspfarre gedachte der Bischofsweihe ihres Gründers am Sonntag, 30. November im Rahmen der Universitätsmesse um 19 Uhr in der Universitätskirche am Innrain.
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Nacktspiele im Kindergarten
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Städtische Einrichtung in Duisburg geschlossen - Nach Bekanntwerden der Vorfälle hatten viele Eltern ihre Kinder nicht mehr zu der Tagesstätte geschickt
Duisburg (kath.net/idea) Auf heftige Proteste sind Nacktspiele in einem städtischen Kindergarten in Duisburg gestoßen. In der Einrichtung hatten Erzieherinnen ein Zimmer eingerichtet, in dem Kinder nackt miteinander spielen konnten. Diese hätten sich aus eigener Initiative ausgezogen, hieß es.
Die überkonfessionelle Initiative „Kinder in Gefahr“ der Deutschen Vereinigung für christliche Kultur (DVCK) nannte die Vorfälle einen Rückfall in die Erziehungsmethoden der 68er-Bewegung. Statt den Kindern Grenzen zu setzen, habe man ihnen im Sinne einer liberalen Erziehung freien Lauf gelassen, sagte der Sprecher der Initiative, Mathias von Gersdorff (Frankfurt am Main), gegenüber idea. Nach Bekanntwerden der Vorfälle hatten viele Eltern ihre Kinder nicht mehr zu der Tagesstätte geschickt: 70 von 120 Jungen und Mädchen blieben zu Hause. Inzwischen hat das Jugendamt der Stadt den Kindergarten geschlossen.
Die Leiterin wurde beurlaubt Bis zum Januar soll ein neues Erzieherteam gefunden werden. Man habe erkannt, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern nicht mehr gewährleistet sei, sagte der Leiter des Jugendamts, Thomas Krützberg, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).
Die Staatsanwaltschaft hat Medienberichten zufolge gegen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht eingeleitet.
Kinderschutzbund: Nacktheit ist normal
Nicht alle sehen die Vorfälle kritisch: Der Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes Nordrhein-Westfalen, Dieter Greese (Wuppertal), schrieb in der WAZ, es sei normal, dass Kleinkinder sich ihres nackten Körpers freuen. Greese: „Wer Hauterleben mit Gefahr verbindet und ihm Verbote auferlegt, züchtet Angst und Verkrampfung.
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Warnung vor Homo- und Säkularfaschismus
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Newt Gingrich, der ehemalige Sprecher des US-Repräsentantenhauses, warnt vor einem Homo- und Säkularfaschismus in den USA - Dieser sei sogar bereit, Gewalt einzusetzen, um seinen Willen dem Rest des Landes aufzuzwingen.
USA (kath.net) Newt Gingrich, der ehemalgie Sprecher des US-Repräsentantenhauses, warnt in einem Interview mit dem US-Fernsender Fox News vor einem Homo- und Säkularfaschismus. Diese Art von Faschismus sei derzeit sogar bereit, Gewalt einzusetzen, um seinen Willen dem Rest des Landes aufzuzwingen. Gingrich bezog sich dabei auf die Abstimmung über die Homo-Ehe in Kalifornien. Dabei wurde von einer Mehrheit die Homo-Ehe klar abgelehnt. Anschließend kam es zum Teil zu gewalttätigen Protesten. Menschen, die sich gegen die Homo-Ehe aussprachen oder für entsprechende Familien-Werbekampagnen spendeten, wurden von radikalen Homo-Aktivisten bedroht und unter Druck gesetzt. Insbesonders wurden Schwarzafrikaner bedroht, da sie sich überwiegend gegen die Homo-Ehe aussprachen, wie das Time Magazin vor einigen Tagen berichtete. Newt Gingrich meinte im Fox-Interview wörtlich: "Ich denke, dass es einen Homo- und Säkularfaschismus gibt. Ich denke, dass das eine sehr gefährliche Bedrohung gegenüber allen ist, die in traditionellen Religionen beheimatet sind. Wenn man an das historische Christentum glaubt, muss man sich mit diesen Fakten
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"Heilige und die Kunst des Heilens"
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So lautet der Titel der Sendung in der Reihe "Bei uns zu Gast", die Ferdinand Reitmaier am Dienstag, 09.12.08 in der Zeit von 13.00 - 14.00 Uhr, mit dem Autor des gleichnamigen Buches, des in Tirol sehr bekannten Mediziners Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Rhomberg, gestalten wird. Gleichzeitig stellt er dieses Buch vor, das sich mit Heiligen, Seligen und Ordensgründern in der Medizin beschäftigt. Das Buch umfasst mehr als 60 Persönlichkeiten aus 2000 Jahren Christentum, die Medizin und Glaube vereint haben, beginnend mit Maria (Lourdes), gefolgt von antiken Ärzten und wichtigen Schutzheiligen des Altertums bis zu den Ärzten des 19. und 20. Jahrhunderts, die Papst Johannes Paul II. heilig bzw. selig gesprochen hat. Den Gründern bekannter Krankenpflegeorden, dem ungarisch-burgenländischen Chirurgen Ladislaus Batthyany-Strattmann, der Wienerin Sr. Restituta Helene Kafka und der aus der Slowakei stammenden Schwester Zdenka Schellingova sind ebenso Kapitel gewidmet wie den zwei Gründerinnen ärztlich tätiger Orden, die noch nicht kanonisiert wurden. Es sind dies die Tiroler Ärztin Anna Dengel und die Irin Mary Martin. So gibt Dr. Rhomberg in dieser Sendung und mit seinem Text-Bild-Band einen umfassenden Überblick zur Rolle der Kirche auf dem Gebiet der Medizin und Pflege in den letzten zwei Jahrtausenden.
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Der Autor konnte mit großer Freude dem Hl.Vater Papst Benedikt XVI. eine Exemplar überreichen.
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Ferdinand Reitmaier von Radio Maria mit Univ.Prof. Dr. Hans Rhomberg. (Foto: Reitmaier)
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