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Der Christbaum - Zeichen der Hoffnung
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Vom Baum ging nicht nur der Tod als Folge der Sünde aus, sondern auch die Überwindung des Todes durch Christus am Kreuz, betont St. Pöltens Bischof Klaus Küng.
St. Pölten (kath.net/dsp) „Der Christbaum ist neben der Krippe das bekannteste Symbol für Weihnachten“, stellte Bischof Klaus Küng beim Pressegespräch zur Eröffnung der diesjährigen „Christbaum-Saison“ am 1. Dezember in Rodingersdorf bei Horn fest.
Wesentlich sei allerdings, so Bischof Klaus, „dass die Menschen die Ankunft Christi annehmen“. Im Anschluss segnete Bischof Küng die Christbaumkultur in Rodingersdorf.
Bischof Küng wies darauf hin, dass ein Baum mit grünen Zweigen „seit uralter Zeit“ als ein Zeichen für Hoffnung gelte. Im Mittelalter wurde daher in manchen Kirchen ein grüner Baum mit einem Apfel als Zeichen des Lebens im Paradies aufgestellt. Dazu gab es auch Mysterienspiele.
Man wollte zeigen, dass vom Baum nicht nur der Tod als Folge der Sünde ausging, sondern auch die Überwindung des Todes durch Christus am Kreuz. Wenn der Christbaum auch später erst entstanden sei, bringe er dennoch diese Hoffnung, die durch die Geburt Christi aufgebrochen sei, zum Ausdruck.
Ein anders Symbol am Christbaum seien die Kerzen, die am Baum entzündet werden. Auch sie verdeutlichen die Weihnachtsbotschaft und verweisen darauf, was Weihnachten für alle sein soll, erklärte der Bischof.
Denn Jesus selbst habe gesagt; „Ich bin das Licht der Welt!“ In Bethlehem werde zu Weihnachten das Friedenslicht entzündet und in die Welt gesandt. Die Kerzen erinnern dabei an den Frieden und weisen hin, dass die, die Christus aufnehmen, Licht und Wärme empfangen.
So sollen alle Menschen Christus im Herzen tragen. Dies sei der eigentliche Sinn von Weihnachten, fasste Bischof Küng zusammen und äußerte den Wunsch, dass „mit diesen Bäumen die Weihnachtsbotschaft an viele Orte, in viele Häuser, zu vielen Menschen“ gelange und sich „der Friede Christi in den Herzen der Menschen verbreite“.
Der Obmann der Arbeitsgemeinschaft der niederösterreichischen Christbaumproduzenten, Franz Reith, sieht es als „schönen Beruf“, Bäume für die Weihnachtszeit zu produzieren. Er erläuterte die Vorteile des heimischen Christbaumes gegenüber importierter Ware: sie diene sowohl der Arbeitsplatzsicherung als auch dem Klimaschutz.
Karl Schuster als Vertreter der österreichischen Christbaumproduzenten ergänzte, dass die Christbaumproduktion für 300 Klein- und Mittelbetriebe ein beträchtlicher Faktor ihres Einkommens sei. Mit 400 Hektar Christbaumkultur könne ein kleinerer Betrieb etwa 40 Prozent seines Einkommens erwirtschaften. Schließlich würde auch die Hälfte aller in Österreich verkauften Christbäume aus Niederösterreich stammen.
Auch der Christbaum am Petersplatz im Vatikan stammt heuer übrigens aus Niederösterreich.
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