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Karin Lintner - Silberwald-Glockenpatin

Waldmesse bei der Simon-Juda Kapelle am nahen Falkenstein

SCHWAZ (FN). Traditionelle Waldmesse und Segnung von mitgebrachten Haselnusszweigen. Abschließend Weihe der “Silberwald Glocke” in luftiger Höhe durch Pfarrer Rudolf Theurl von St. Barbara sowie Glockenanschlag von Glockenpatin Karin Lintner. Eine Bläsergruppe der Stadtmusik Schwaz umrahmte die festliche Weihestunde bei der Simon-Juda Kapelle am nahen Falkenstein.

Nicht nur musikalische Klänge einer Bläsergruppe der Stadtmusik Schwaz hörten die zahlreichen Gottesdienstbesucher diesmal bei der Patrozinium Waldmesse neben der Simon-Juda Kapelle, sondern auch den hellen Klang der 40 Kilogramm schweren, vom Absamer Glockenmeister Karl Munter gespendeten und ab heute so benannten Silberwald-Glocke, die zwischen zwei Fichtenbäumen hängend, von der Glocken Patin Karin, Gattin des Schwazer Bürgermeisters Dr. Hans Lintner, unter großem Applaus angeschlagen worden war.

WEIHE AUF DER LEITER

Geweiht wurde vorher die Glocke von Pfarrer Rudolf Theurl von St.Barbara, der mittels einer Leiter, von der Bergwacht durch Seile abgesichert, dorthin gelangte, wie auch Glocken Patin Karin. Für diese besondere Glockenweihe musste vorher die Zustimmung durch den Herrn Bischof eingeholt werden.

WOHLKLINGENDE GLOCKE

Die wohlklingende Silberwald-Glocke trägt die Vornamen der Patin Karin Lintner und Helene, Gattin des Glockenspenders und gleichzeitigen Glockenmeisters Karl Munter, der mit seinen Kindern Leonie und Fabiana anwesend war, und wird ab nun jeden Freitag um 15:00 Uhr, vor allem zur Erinnerung an die hier am nahen Falkenstein verunglückten Bergknappen, geläutet.

Diesmal stand die Waldmesse und Glockenweihe unter der Organisation vom Schwazer Silberwald Betreuer Armin Wechselberger, der unter den Gästen auch das Stadtoberhaupt Dr. Hans Lintner zu dieser feierlichen Weihestunde begrüßte, welcher von einem ganz besonderen Tag sprach, allen Beteiligten Dank und Anerkennung ausdrückte, so wie auch Vize-BgM Mag. Martin Wex mit Gemeinderätin Petra Grössl-Wechselberger.

Der Wettergott meinte es gut mit den Besuchern dieser Patrozinium Waldmesse, den einigen Stunden vorher und knapp danach tobte über Schwaz ein heftiges Gewitter ohne aber größeren Schaden angerichtet zu haben.

Hans Sternad, Chronicus



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Fahnenpatin Karin Lintner beim Glockenanschlag



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Familie Bgm. Lintner mit Glockenmeisterfamilie Munter.



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Die Waldmesse bei der Simon-Juda-Kapelle mit Pfr. Theurl.

Fotos: Sternad



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Förderung für Elektrofahrräder und Elektroscooter

Die Stadtwerke Schwaz fördern ab sofort die trendigen und umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge.

Für die meisten Fahrten zum Einkaufen, für Arbeitswege oder in der Freizeit ist ein Auto gar nicht nötig. Eine trendige und umweltfreundliche Alternative sind neben dem herkömmlichen Fahrrad Elektrofahrräder (auch E-Bikes oder Pedelecs genannt) und Elektroscooter (E-Scooter/E-Mopeds).


Elektroscooter – eine umweltfreundliche Alternative zu Auto oder Benzinmoped. Ein Elektroscooter ist ein Moped mit Elektromotor, flink, praktisch und bequem – keine Parkplatzsuche, kein Stau umweltschonend – betrieben mit Strom, keine Emissionen, kein Lärm sehr günstig – ca. 70 Cent pro 100 km für den Strom; keine NoVA, keine KFZ-Steuer. Elektrofahrräder – ideal (nicht nur) für den Einkauf. Pedelec steht für Pedal Electric Cycle und bezeichnet allgemein ein Fahrrad, bei dem ein Elektromotor beim Treten die Muskelkraft unterstützt. In einer modernen Fahrradtasche oder einem herkömmlichen Korb findet meist sogar ein ganzer Einkauf Platz. Für den Großeinkauf bietet sich im Einzelfall ein Fahrradanhänger an. Und wer dabei Steigungen überwinden muss, dem hilft der Elektromotor. Elektrofahrräder und Elektroscooter bringen für viele unterschiedliche Nutzergruppen Vorteile – vielleicht auch für Sie?

Voraussetzungen für die Förderung

Neuanschaffung eines Elektrofahrrades oder Elektroscooters (kein Spielgerät). Schwazer Bürger/in (Privatperson). Stromkunde/in der Stadtwerke Schwaz. Stadtwerke-Aufkleber am Elektrofahrzeug angebracht. Pro Förderungswerber wird nur ein Elektrofahrzeug gefördert. Achten Sie beim Kauf auf die Qualität und nicht nur auf den billigsten Preis! Kaufen Sie beim Fachhändler vor Ort (gute Beratung, Unterstützung der heimischen Wirtschaft).

Förderhöhe

Die Förderhöhe beträgt 10 % des Kaufpreises, mit folgenden Obergrenzen: für Elektrofahrräder max. Euro 150,– und für Elektroscooter max.Euro 250,–.

(Aus der Homepage der Stat Schwaz)


 


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Kulturfestival/Tirol - Stumm im Zillertal

Samstag, 24. Juli 21.00 Uhr - SK Invitational Jazz - Hip Hop Drum ’n’ Bass - TanzBAR Uderns Festhalle.
Sonntag, 25. Juli 20.30 Uhr - Heimat 20.10 Uhr Eigenproduktion Stumm Turnsaal.
Montag, 26. Juli 20.30 Uhr - Gansch/Breinschmid Heimische Jazzgrößen im Duo Stumm KunsTraum hinter dem Schloss.
Dienstag, 27. Juli 20.30 Uhr - Heimat 20.10 Eigenproduktion Stumm Turnsaal.
Freitag, 30. Juli 21.00 Uhr - Pullup Orchestra Die Schweizer HipHop-Jazz-Brassband - Tan BAR Uderns Festhalle
Sonntag, 1. Aug. 20.30 Uhr - Heimat 20.10 Eigenproduktion Stumm Turnsaal.



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Das Brand im Adlerwerk - Nachlese der Feuerwehr

Wir bringen den Bericht zum Brand aus der Sicht der Stadtfeuerwehr Schwaz (Fotos Feuerwehrhomepage)

SCHWAZ (FF-der Stadt). Am Mittwoch, dem 14. Juli 2010 brach gegen 06.30 Uhr ein Brand im Adler Werk in Schwaz aus. 14 Feuerwehren aus dem Großraum Schwaz standen im Einsatz, verletzt wurde niemand.

Ein Mitarbeiter eines benachbarten Unternehmens hörte einen Knall, wenig später schossen Flammen aus einem Rohstofflager, in dem Collodiumwolle gelagert wird. Collodiumwolle ist eine modifizierte Baumwolle, die zur Herstellung von Lacken benötigt wird.

Um 06.39 wurde die Feuerwehr Schwaz zum Einsatz alarmiert. Weil bereits von weitem die große Rauchsäule zu sehen war, wurde umgehend Sirenenalarm in Schwaz ausgelöst. Im Laufe des Einsatzes wurden insgesamt 14 Feuerwehren mit 48 Fahrzeugen und ca. 270 Feuerwehrmännern alarmiert.

Die Löscharbeiten wurden sowohl vom Werksgelände als auch von der Bundesstraße aus durchgeführt. Dazu wurde von der Polizei, die ebenfalls mit einem Großaufgebot vor Ort war, die Bundesstraße gesperrt. Binnen einer Stunde konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, gegen 08.30 Uhr wurde „Brand aus“ gegeben.

VORTEILE AUF SEITEN DER FEUERWEHR

„Wir hatten bei diesem Einsatz trotz der Intensität alle Vorteile auf unserer Seite, so der Kommandant der Feuerwehr Schwaz und Gesamt Einsatzleiter , Brandrat Karl Rinnergschwentner.

Erstens liegt das Adlerwerk am Rande der Stadt, bewohnte Gebiete waren niemals gefährdet. Der Brandrauch zog aufgrund der Witterung in Richtung Unterland. Immer wieder meldeten sich besorgte Anrainer, die ob der Gefährlichkeit der Dämpfe anfragten.

Grundsätzlich war der Brandrauch nicht gefährlicher als jener, der bei einem PKW Brand oder einem Gebäudebrand entsteht. Im konkreten Fall haben Materialien gebrannt, die zur Herstellung von Lacken verwendet werden. Lacke sind in fast allen Bereichen des menschlichen Lebens vorhanden, sei es am Auto, auf Möbeln oder am Dachstuhl. Wenn also das Auto, die Wohnung oder der Dachstuhl eines Gebäudes brennt, verbrennen auch Lacke. Im konkreten Fall haben eben die Grundstoffe, die zur Lackherstellung benötigt werden, gebrannt.

Zweitens ist der vorbeugende Brandschutz im Adlerwerk hervorragend organisiert. Neben automatischen Brandmelde-, und Löschanlagen gibt es auch einen betriebsinternen Alarmplan.

Drittens existiert eine Betriebs – Brandschutztruppe, die im Ernstfall – so wie heute morgen – die Evakuierung der Mitarbeiter sowie die Einweisung und Erstinformation der Einsatzkräfte übernimmt. Alle Mitarbeiter haben sich laut Anweisung vor dem Portier gesammelt, so wie es in vielen Übungen mit der Feuerwehr geübt wurde.

Viertens konnten wir innerhalb kürzester Zeit auf unseren eigenen, gut aufgestellten Fuhrpark – darunter drei Tanklöschfahrzeuge und einem Abrollbehälter Sonderlöschmittel (dort werden 2500 Liter Schaummittel mitgeführt – das Gerät wurde von der Fa. Adler angeschafft) – zurückgreifen und in der Anfangsphase vor allem die Brandabschnitte halten.

Fünftens konnte auf die Nachbarfeuerwehren aus der ganzen Region zurückgegriffen werden. 14 Feuerwehren (Schwaz, Stans, Vomp, Vomperbach, Pill, Weer, Weerberg, Terfens, Jenbach, Betriebsfeuerwehr Tyrolit, Berufsfeuerwehr Innsbruck, Betriebsfeuerwehr Sandoz aus Kundl, Fügen mit Drehleiter in Schwaz in Bereitschaft) standen innerhalb kürzester Zeit am Brandort zur Verfügung.

Sechstens war die rasche Alarmierung durch die Leitstelle Tirol von unschätzbarem Vorteil. Früher hätten über vier Einsatzzentralen die Feuerwehren der Nachbarbezirke angefordert werden müssen. Heute genügt ein Funkspruch, und auf Knopfdruck sind innerhalb kürzester Zeit alle notwendigen Einsatzmittel alarmiert.

Frau Claudia Berghofer, die Unternehmenssprecherin der Firma Adler teilt mit, dass das Werk lieferfähig bleibt, da im betriebsinternen Hochregallager Fertigware für mehrere Wochen zur Verfügung steht. Seit 09.00 Uhr wird im Unternehmen wieder gearbeitet. „Ich möchte mich bei allen beteiligten Einsatzkräften recht herzlich bedanken“, so Frau Claudia Berghofer.



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