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“Friday-News-.Gespräch” mit Radiogründer, Gesellschafter und Geschäftsführer Ing. Dietmar Heiseler zu neuesten Entwicklungen.
FN: Herr Ing. Heiseler wie man hört tut sich was bei ihrem Sender!
HEISELER: “Die größte Neugiikeit dürfte die sein, dass wir nun ein tirolweiter Radiosender sind. Wir haben bereits Sendefrequenzen für das Oberland, das Obere Gericht und haben bis St. Anton bei der Behörde eingereicht. Wir sind derzeit im intern. Koordinationsverfahren und wir hoffen bis Mitte nächsten Jahres tirolweit zu senden.”
FN: U1 Tirol hat ja mit der Satellitenausstrahlung Neuland betreten!
HEISELER: “Wir heissen bereits U1 Tirol und tragen mit der Namensänderungen der Zukunftsentwicklung Rechnung. U1 Tirol ist jetzt europaweit via Astra Satellit 1H europaweit empfangbar, und wir sind mit Radio Maria die einzigen österr. Privatradios mit Satelliteeinspeisung enormer Reichweite”.
FN: Was ist nun dran an den Verkaufsgerüchten zu life Radio?
HEISLER: “Dass wir verkaufen ist völlig aus der Luft gegriffen, aus verschiedenen Seiten werden Zugriffe auf unseren Sender versucht, der inzwischen sehr erfolgreich ist.”
HEISELER nach einer Pause: “Vielleicht rühren die Verkaufsgerüchte daher, dass Life Radio zu kooperieren Interesse gezeigt hat, wie ebenfalls wir Kooperationen wollen um eine Stärke gegen öffentlich rechtliche Sender auszuspielen, mehr ist nicht im Gespräch.”
FN: Sozusagen alles paletti bei U1 Tirol?
HEISELER: “Wir bleiben ein eigenständiges Unternehmen und bauen unsere Reichweiten aus. Zur Zeit läuft nach nunmehr das Lizenzwiedererteilungsverfahren, wir bewerben uns für weitere 10 Jahre. Wir verkaufen nichts, alles bleibt auf Linie, auch auf Gesellschafterebene.”
Das Gespräch führte Eusebius Lorenzetti
ZUR SACHE
SCHWAZ (tti/FN). Der Radiosender U1 Tirol ist seit diesem Jahr europaweit empfangbar. Über den Satelliten Astra 1 H - Frequenz: 12663 MHz / Transponder 115, Polarisation: Horizontal. Das Unternehmen “U1 Tirol Medien GmbH” hat seinen Sitz in Schwaz, Tannenberggase 2. Handelnde Personen sind Anteilseigner - in der Zahl 24 Gesellschafter mit Geschäftsführer Ing. Dietmar Heiseler als alleinvertretungsberechtigte Einzelperson und Gesellschafter. Die U1 Tirol Medien GmbH ist Lizenzinhaber der Frequenzen - laut Creditreform-Info erfolgtre per 1. Juli 2006 die letzte Kapitalerhöhung um 250.000 Euro auf 1 Mio Euro.
Auf Expansionskurs: Heimatradio-Gründer Ing. Dietmar Heiseler, Ex-ORF Tontechniker.
Foto: Lorenzetti
SCHWAZ (FN). Die Stelle des Geschäftsstellenleiters der Schwazer Wochenzeitung “Tiroler Woche - brennpunkt” ist neu besetzt. Ein Bekannter der Schwazer Zeitungsszene (der “LEWO”) sitzt nun nach einem kurzen Engagement beim Bezirksblatt Osttirol am Schwazer Zeitungschefstuhl in der Marktstrasse: Wolfgang Lechner (Foto).
Foto: www.xing.com/profile
.... mit Fox Channel und fünf weiteren Premium Sendern
WIEN (OTS) - Telekom Austria baut das aonTV Premium TV Angebot weiter aus. Seit 12. Juli ergänzen Fox Channel, TNT Film, TNT Serie, Cartoon Network, Boomerang und BodyinBalance das Premium TV Zusatzpaket. Zusätzlich gibt es mit WIEN TV auch einen neuen Sender im Basispaket. Premium TV Neukunden nutzen das erweiterte Programm bis 30. November kostenlos.
Ab 12. Juli profitieren aonTV Kunden mit Premium TV Option von einem deutlich erweiterten Senderangebot. Zu den bislang 24 Sendern kommen sechs weitere Kanäle von internationalem Format. Fox Channel wird künftig US Serien-Hits wie "Lost", "Dirty Sexy Money" oder "Die Sopranos" in die heimischen Wohnzimmer bringen - viele Serien sogar in deutscher Erstausstrahlung. Die neuen Spielfilm- und Seriensender TNT Film und TNT Serie ergänzen dieses Angebot mit den Highlights der vergangenen neunzig Jahre. Film-Monumente wie "Casablanca" und Blockbuster wie "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" können künftig ebenso genossen werden wie die Kult-Serie "Emergency Room" oder der US Serienhit "30 Rock".
Das Programm der neuen Sender Cartoon-Network und Boomerang umfasst neben Zeichentrick-Klassikern wie "Bugs Bunny" und "Tom & Jerry" auch aktuelle Serien wie "Ben 10" oder "Star Wars: The Clone Wars". Gesundheitsbewusste Seher werden den neuen Lifestyle-Sender BodyinBalance lieben, der über Yoga, Meditation, Pilates und Wellness informiert. Kunden verfügen zudem mit WIEN TV künftig über einen weiteren regionalen Sender im aonTV Basispaket.
Das aonTV Angebot ist mittlerweile auf 91 TV-Sender im Basispaket, Premium TV und 10 HD Sender sowie über 1.000 Filme und Serien i der integrierten Videothek angewachsen. "Die Programmvielfalt umfasst mehr als 130 Kanäle, einen Sender mit 3D-Inhalten und eine breite Auswahl an HD Sendern. Nur aonTV Kunden genießen das volle Programm zu attraktiven Preisen", beschreibt Dr. Hannes Ametsreiter, Generaldirektor von A1 Telekom Austria das runde Multimedia-Angebot.
aonTV Premium TV für Neukunden bis 30. November kostenlos Kunden, die das Zusatzpaket Premium TV bis 5. Oktober bestellen, nutzen die 30 Top Sender bis 30. November gratis. Danach werden nur 9,90 Euro im Monat für das Zusatzpaket verrechnet. Bestehende Kunden erhalten die sechs neuen Sender automatisch dazu.
Premium TV ist ohne eigene Mindestvertragsdauer erhältlich. Die Premium TV Zusatzoption umfasst insgesamt 30 Sender aller Sparten - von Filmen und Serien, über Doku- und Kultursender bis hin zu Kinder-, Nachrichten-, Lifestyle- und Musik-Kanälen. Zu den Highlights von Premium TV zählen neben den sechs neuen Kanälen der Discovery Channel, National Geographic, Disney Channels und E!Entertainment. Voraussetzung für das Zusatzpaket ist das aonTV Basispaket um EUR 4,90 im Monat bei 18 Monaten Mindestvertragsdauer, für Besitzer eines Telekom Austria Telefon- oder Internetanschlusses ab EUR 15,98 pro Monat. Dazu kommen EUR 1,90 monatlich pro aonTV MediaBox sowie das einmalige HerstellungsentgeltFilmhits auf Knopfdruck: "Alice im Wunderland" und "Twilight"
Mehr als 1.000 Blockbuster, Filmklassiker und Top-Serien stehen in der integrierten Videothek des aonTV Basispaketes ab 1 Euro pro Film bereit. Zu den Juli Highlights zählen "Alice im Wunderland", "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" sowie die oscarprämierten Werke "Up in the Air" und "Blind Side - Die große Chance". Im August folgenweitere Blockbuster wie "Twilight - Biss zur Mittagsstunde" und"Kampf der Titanen".
Über aonTV: Das Fernsehen von Telekom Austria
Mittlerweile können bereits 8 von 10 österreichischen Haushalten aonTV empfangen. Mit über 130 TV-Sendern und über 1.000 Filmen und Serien in der integrierten Videothek hat aonTV bereits über 100.00 Kunden. Zusätzlich ermöglicht die aonTV MediaBox die intelligente Vernetzung verschiedener Endgeräte: Auf dem PC gespeicherte Fotos, Videos und Musiktitel lassen sich einfach am Fernseher abspielen. Die Daten können auch via Internet bzw. Handy auch unterwegs von derOnline-Festplatte abgerufen werden.
300 nationale und internationale Radiosender, Infoservices wie Wetter, Horoskop und Nachrichten sowie die "Zeit im Bild" auf Knopfdruck ergänzen das Angebot. Weitere Informationen und Aktionsbedingungen zu aonTV gibt es unter der Hotline 0800 100 100 oder auf www.telekom.at. Die aktuellen Entgeltbestimmungen und Leistungsbeschreibungen sind unter
www.telekom.at zu finden.
Foto zu "30 Rock": Immer sonntags ab 20.15 Uhr auf TNT Serie. Foto: 2006 NBC Universal Inc.
der Österreichischer Amtskalender 2010/2011
Buch, CD-Rom, Online: 150.000 Ansprechpartner auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene
WIEN (OTS) - Der Österreichische Amtskalender ist seit Jahrzehntenein bewährtes Standard-Nachschlagewerk und enthält alle releva ten Kontaktinformationen zu sämtlichen Ämtern, Behörden und öffentlichen Einrichtungen in Österreich.
In fünf großen Kapiteln beinhaltet der Österreichische Amtskalender komplett aktualisierte Informationen über rund 25.000 Bundes-, Landes- und Gemeindebehörden mit Amtsträgern bzw Ansprechpersonen, Zuständigkeitsbereichen, Postanschriften, Telefonnummern, E-Mail- und Web-Adressen.
In der Ausgabe 2010/2011 sind bereits die Ergebnisse der Gemeinderatswahlen in Niederösterreich, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg im Frühjahr 2010 genauso wie die Änderungen auf Grund der WKO-Wahlen berücksichtigt.
Ein vollständiges Gemeinde- und Ortsverzeichnis sowie die historische Übersicht über die Bundesregierungen und Landtage seit 1918 ergänzen das vielseitige Nachschlagewerk, das heuer bereits im 78. Jahrgang erscheint.
Bezugsquelle:
Buch: gebunden, 1864 Seiten, ISBN 978-3-7046-5506-6, Euro 166,10,- inkl. MwSt CD-Rom: Euro 172,80,- inkl. MwSt
Information und Bestellung: Tel: 01/680 14-0, Fax: 01/680 14-140,
E- Mail: order@verlagoesterreich.at
Amtskalender.com, die laufend aktualisierte Web-Version:
Einzellizenz Euro 172,80,- inkl. MwSt, Mehrfachlizenzen,
Netzwerkversionen auf Anfrage: Tel: 01/610 77-376,
E-Mail: m.wenzel@verlagoesterreich.com
.... informiert über Abschaltung der digitalen Parallelverbreitung auf Astra 19,2° Ost
(FN). Auf Satellit Astra 19,2° Ost wird seit 7. Juli auf dem doppelt ausgestrahlten Programmplatz von „BR alpha“, dem Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, auf die Einstellung der parallelen Doppelverbreitung hingewiesen (Digitalmagazin berichtete). Betroffen davon ist ausschließlich die Verbreitung des Senders über die digitale Frequenz 11.836 H (SR 27500, FEC 3/4). Ob Zuschauer davon betroffen sind, erkennt man ganz einfach an der Kennung „BR-alpha*“ in der Favoritenliste der Set-Top-Box.
Seit 13. Juli 2010 ist das Programm ausschließlich digital über Satellit Astra 19,2° Ost über die Frequenz 12.266 H, SR 27500, FEC 3/4, zu empfangen.
Weiterführende Informationen sind im Videotext von BR-alpha „ALPHA-Text“ auf Seite 890 und unter www.br-online.de/technik sowie unter www.ard-digital.de zu finden.
Zuschauer mit digitalem Satellitenempfang, die bisher noch nicht auf den neuen Programmplatz umgestellt haben, müssen an ihrem Satelliten-Receiver rechtzeitig einen Sendersuchlauf mit den angegebenen Frequenzparametern starten, um „BR-alpha“ auf dem neuen und künftigen Programmplatz zu finden. Anschließend sollte BR-alpha* aus der Programmliste des Receivers gelöscht werden.
Durch die Abschaltung von BR-alpha* auf Transponder 71 wird sich die Bildqualität der übrigen Programme auf diesem Kanal nochmals verbessern. Davon profitiert unter anderem auch das Bayerische Fernsehen, vor allem zu den Regionalzeiten (Bayerisches FS Nord und Bayerisches FS Süd).
Im Zuge der im Juni 2008 gestarteten Qualitätsoffensive hatte die ARD ihre digitalen Übertragungskapazitäten auf den Astra-Satelliten ausgebaut, um den Zuschauern mehr Bildqualität und zusätzliche Regionalprogramme anbieten zu können. Mit dem Ende der zweijährigen Doppelausstrahlung von BR-alpha im ARD Digital-Bouquet, die den Empfang des Programms in den digitalen Kabelnetzen sicherstellte, findet auch die ARD-Qualitätsoffensive erfolgreich ihren Abschluss.
www.br-alpha.de
MEEDIA-News: Immer mehr Magazine, Zeitungen und Journalisten geraten bei dem Gedanken ins Schwärmen, die vielen elektronischen Helferlein der heutigen Zeit einfach mal auszuschalten, dem Internet fernzubleiben und “runterzukommen”. Spiegel und WirtschaftsWoche haben dem Thema ihre Titelstories gewidmet, in der New York Times hat der Schriftsteller Gary Shteyngart ein Essay zum Off-Sein veröffentlicht. Abschalten, im Wort- wie im übertragenen Sinne, ist der Medientrend des Sommers.
“Ich bin dann mal off” lautet die Titelzeile des aktuellen Spiegels in Anlehnung an den Buch-Bestseller “Ich bin dann mal weg” des TV-Entertainers Hape Kerkeling. Der beschrieb in seinem Buch, wie er sich eine Auszeit vom aufreibenden TV-Geschäft nahm und auf dem Jakobsweg pilgerte. Wie es scheint, war Kerkeling ein medialer Trendsetter.
"Schalt ab!" forderte die Wirtschaftswoche sogar mit Ausrufezeichen auf ihrem Cover und verknüpfte die Aufforderung zur Aus-Zeit aber gleich wieder mit guter alter Leistungsdenke: “Warum wir weniger leisten, wenn wir ständig erreichbar sind.” FAZ-Mann Frank Schirrmacher hatte mit seinem Warnung vor dem Multitasking in seinem jüngsten Buch “Payback” vielleicht doch nicht so unrecht.
Aber nicht nur auf Titelseiten großer Medien macht sich die neue Lust am nicht erreichbar sein breit. Auch in kleinen journalistischen Formen, in Kolumnen und Editorials schleicht sich immer mehr der Wunsch nach Ruhe, nach Muße, wie es der Spiegel nennt. Der Journalist Hajo Schumacher schreibt im Editorial der jüngsten Ausgabe seiner PDF-Medienzeitschrift ViSdP: “Heroisches Vorhaben: Sommerferiengefühl zurückholen. Handy aus, pro Tag eine Zeitung, aber die dann richtig. Erholung bedeutet auch Mut zur Leere.” Und lässt gleich mal den halben Platz seines Editorials frei. “Hier Platz für ihre Notizen”, könnte man hinzufügen.
Noch nicht ganz den Zen-Zustand innerer Medien-Muße erreicht hat der FAZ-Autor und Kino-Kritiker Michael Althen. In seiner Kolumne in der Wochenendbeilage “Bilder und Zeiten” schrieb er vergangenen Samstag, das “letzte große Abenteuer des modernen Menschen” sei im Urlaub aufs Internet zu verzichten. Dass er das hinbekommt, glaubt er zwar noch nicht - aber der Wille zur Netz-Abstinenz ist da und wird thematisiert.
Bleibt die Frage, warum sich so viele Medien und Journalisten auf das Thema Müßiggang und Abschalten stürzen. Zum einen ist der Berufsstand der Medien-Facharbeiter in ganz besonderem Maße dem Info-Sturm der neuen digitalen Medien ausgesetzt. So wie der Politik- und Wirtschaftsbetrieb mittlerweile auch samstags und sonntags auf Hochtouren läuft und ständig neue Nachrichten produziert, werden Websites heute auch am Wochenende kontinuierlich aktualisiert.
Ruhephasen wie das Wochenende, der Feierabend oder auch das berüchtigte Sommerloch werden heutzutage eher mit Panik als mit Beruhigung wahrgenommen. Wo man früher mal Fünfe gerade sein ließ und die Redaktion mit Notbesetzung auskam, wird heute manisch nach Themen gesucht, die die Klick- oder Auflagendelle der Sommer-Wochen ausbügeln könnte. Selbst im Schwimmbad werden Mails gecheckt und Klick-Statistiken abgerufen. Die Konkurrenz macht es schließlich auch! Die Produktions-Bedingungen des Internet gekoppelt mit dem Spar-Druck in vielen Medienhäusern sorgen dafür, dass immer weniger Menschen im Internet immer mehr Texte produzieren.
“Always on” wurde in der digitalen Aufbruchstimmung zum geflügelten Wort von Medienberatern und Redaktions-Managern. Die Freude von einfachen Redakteuren, die von ihrem Arbeitgebern mit Dienst-Blackberrys ausgestattet wurden, wich irgendwann der Ernüchterung. Das Dienst-Smartphone ist zwar immer noch ein Statussymbol. Aber eines für die digitale Arbeiterklasse. Ganz egal ob im Journalismus, in der Politik oder in der Wirtschaft.
19.07.2010
Stefan Winterbauer - www.meedia.de
Was in dieser Ausgabe zu lesen ist....
Wir zitieren aus der Verlagsaussendung dazu: Was der "Kurier" wirklich braucht. Warum das Grundproblem der Zeitung nicht der Chefredakteur ist. Und warum der Wechsel von Kotanko zu Brandstätter nur maximal zehn Prozent der Probleme löst. Welche zehn Punkte dagegen wirklich unter den Nägeln brennen und was der Tod von Hans Dichand für den "Kurier" bedeutet, lesen Sie im neuen "Journalist", der heute Montag erscheint.
Außerdem: Hans Dichands Vermächtnis und die Folgen für die WAZ, die Mitbewerber, die Mitarbeiter, die Politik und die Familie – vor allem aber: für Österreich.
Drei Top-Sager im Juni:
"Verhaberung ist speziell in einem kleinen Land wie Österreich eher die Regel als die Ausnahme." – Michael Kuhn, Sports Media Austria.
"Jeder Satz sei durchsichtig gebaut und strebe vorwärts, Wort für Wort." – Eine von insgesamt zehn Forderungen von Wolf Schneider aus seinem Vermächtnis für Journalisten.
"Auf Wailand können sich alle einigen." – Ein Insider über die bevorstehenden Änderungen bei der "Kronen Zeitung".
Weitere Themen dieser Ausgabe:
8.000 Euro – wofür bitte? Dass Johann Skocek für das Österreichische Olympische Comité arbeitete und gleichzeitig im "Standard" über das ÖOC schrieb, sorgt grundsätzlich für eine schiefe Optik. Wie sind aber jene 18.000 Euro zu erklären, die er für nicht gelieferte Interviews vom ÖOC kassierte?
Journalisten und ihre Nebenjobs – 4 Fragen, 36 Antworten. Chefredakteure und Herausgeber über ihren Regeln für Redakteure und Freie – und wie sie mit Verstößen umgehen.
Der Joker im "Krone"-Spiel. Nach dem Tod von Hans Dichand könnte "Krone"-Urgestein Georg Wailand zum Techniker des Übergangs werden. Wie sich die Patt-Situation zwischen dem Dichand-Clan und der WAZ auswirkt, wer im Hintergrund die Claims absteckt und wer sich noch neben Wailand noch ins Spiel bringen könnte.
Warum muss die Moser Holding ihre Geschäfte in Oberösterreich unter "mutig, aber dumm gelaufen" verbuchen? Und ist die MoHo schon wieder auf Brautschau? Warum schmäht der scheidende "Kurier"-Chefredakteur über die "Einsiedler am Donaukanal"? Gehören Dumpingpreise und Schnäppchenangebote à la Fellner nun zum guten Ton? Dr. Media beantwortet diese und andere dringende Fragen der Medienbranche und gibt Therapievorschläge.
Die Pressesprecher 2010. Die Guten, die Mittelmäßigen und die Schlechten. Österreichs Wirtschaftsjournalisten haben die Jahreszeugnisse verteilt.
Start ins Zukunftsweb 2.0. Nach der Twitter-Welle entdecken Verlage und Redaktionen allmählich Facebook für ihre Zwecke. Warum sich das Engagement lohnt und wie sich damit eine völlig neue persönliche Leser-Blatt-Bindung herstellen lässt. Außerdem: Die wichtigsten Schritte zum erfolgreichen Facebook-Einsatz.
Wolf Schneiders Vermächtnis. Zum 85. Geburtstag des "Sprachpapstes": Seine zehn Forderungen an Journalisten. Und was fünf KfJ-Absolventen von Schneiders Lehren halten.
Der Aufnahmetest für das Journalisten-Kolleg 2010. Alle Fragen – und die Antworten.
"Wenn sie nur wollte, sie könnte viel mehr erreichen", wird Christiane Wassertheurer angeblich von Kollegen nachgesagt. Warum sich die "ZiB Flash"-Präsentatorin von großer Klappe und Selbstironie beeindrucken lässt und sie mit Nik. P. eine Katastrophenmischung ergibt, steht auf der letzten Seite in diesem "Journalist".
SPECIAL Gratis – Österreichs wichtigste Gratismagazine und Gratiszeitungen im "Journalist"-Test 2010.
SPECIAL Niederösterreich – "Jeder gegen jeden" am niederösterreichischen Medienmarkt: Das Bundesland ohne eigene Tageszeitung wird zum Aufmarschgebiet unterschiedlicher Medienprodukte. Erstmals leitet mit Christiane Teschl-Hofmeister eine Frau die Chefredaktion des ORF-Niederösterreich – was sie will, was sie kann. Das HiT-FM-Netzwerk wächst langsam, aber stetig: Wie sich der neue Chefredakteur Christoph Lenzbauer für die Zukunft rüstet.
SPECIAL Kultur – In Zeiten schwindender Feuilletons machen sich Kulturinstitutionen ihre Zeitschriften einfach selbst. Nina Auinger-Sutterlüty ist die neue PR- und Marketingchefin des Kunsthistorischen Museums – was macht sie aus ihrem neuen Job?
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