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Jakob Gapp Wallfahrt 2010

TERFENS (FN). Zur Jakob Gapp Wallfahrt 2010 wird am Sonntag, 25. Juli (Fest des Hl. Jakobus) zur “Maria Schnee - Roanerkapelle” in Tefens Umlberg eingeladen. Beginn der Hl. Messe um 20.45 Uhr.

Die Wallfahrer aus Wattens treffen sich in Gnadenwald, Ortsteil Mairbach und wandern gemeinsam zur Roanerkapelle oberhalb von Terfens.

Die Wallfahrer aus Terfens und der KAB Tirol treffen sich am Umlberg beim ehemaligen Gasthaus Bergblick um 20.15 Uhr.

Zelebrant und Prediger ist Pater Josef Höller, der Guardian des Franziskanerklosters Schwaz.

Die Pfarre Wattens und die KAB (Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung Tirol, Obmann RR Franz Wechselberger Vomp-Fiecht) zeichnen für Veranstaltung und Einladung.

Zur Erinnerung: Vor 80 Jahren am 20. Juli 1930 hat der Selige P. Jakob Gapp seine Heimatprimiz in Wattens gefeiert.

Mit AIDS kommt die Armut

(FN/Cartas). Die vom 18. bis 23. Juli stattfindende internationale AIDS Konferenz ist ein wichtiger Anlass, die Welt daran zu erinnern, dass AIDS/HIV insbesondere für arme und ausgegrenzte Menschen auf dieser Welt eine wesentliche Gesundheits- und Entwicklungskrise darstellt. Die Caritas Tirol engagiert sich in Burkina Faso für AIDS-Kranke und AIDS-Waisen.

„Das Hauptproblem, das AIDS mit sich bringt ist die Armut. Durch die Krankheit können die Menschen oft nicht mehr arbeiten, verdienen kein Geld mehr und verarmen zunehmend. Bevor sie Medikamente nehmen brauchen sie zuerst einmal etwas zu essen“, verdeutlicht Basile Segda, Vorsitzender des Vereins „Flambau de la Charité“, die dramatische Situation in Burkina Faso, Westafrika. Der Verein wird von der Caritas Tirol im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit unterstützt. Flambeau de la Charité versorgt die Kranken mit Medikamenten, Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Gebrauchs.

AIDS macht Waise

„Eine besondere Herausforderung unserer Zeit bedeutet die Betreuung der vielen Waisenkinder, die ihre Eltern durch AIDS verloren haben“, gibt Segda zu bedenken. Seit 2001 werden Waisenkinder dahingehend von der Caritas Tirol aus unterstützt, dass ihnen der Schulbesuch auch nach dem Tod ihrer Eltern weiterhin ermöglicht wird. Schulgeld, Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und eine Unterbringung in der Geborgenheit einer Pflegefamilie sind den Partnern in Burkina Faso wichtig. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung wird auch für Waisen ein hoffnungsvoller Weg in die Zukunft eröffnet, jährlich bedeutet das für ca. 450 Kinder eine Schritt in eine hoffnungsvolle Zukunft zu gehen.

20.000 ÖsterreicherInnen unterschreiben für kindgerechte AIDS-Medikamente

Im Rahmen der „HAART for Children“-Kampagne übergibt Caritas-Präsident Franz Küberl am Montag Abend 20.000 Unterschriften aus Österreich an die Leiterin der Sektion Entwicklungszusammen?arbeit im österreichischen Außenministerium, Botschafterin Dr. Irene Freudenschuß-Reichl. Die Kampagne des internationalen Caritas-Netzwerks propagiert die Entwicklung von kindgerechten Therapien und HIV-Tests für Kinder. Die Caritas fordert damit politische EntscheidungsträgerInnen und Pharmafirmen auf, umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von HIV-infizierten Kindern und Aidswaisen voranzutreiben.

Basile Segda versorgt mit Unterstützung der Caritas Tirol AIDS-Kranke in Burkina Faso mit Medikamenten und Lebensmitteln.

Foton: Caritas Tirol/Berger

300 Tiroler Lehrlinge...

.... pilgerten nach Maria Waldrast

An der mittlerweile 8. Lehrlingswallfahrt nahmen wiederum 300 Lehrlingen aus fünf Tiroler Fachberufsschulen teil. Sie führte am 7. Juli nach Maria Waldrast bei Matrei a. Br. Der Weg zum Wallfahrtsort wurde durch 3 Stationen, gestaltet von den Lehrlingen selbst, unterbrochen.

Unter der Überschrift „Die größte Macht ist die Liebe“ stand die erste Station. Bei der zweiten zum Thema Geld teilten sich die Lehrlinge in Gruppen entsprechend ihres Einkommens auf. Doch Gott bewertet nicht nach dem Gehalt, wir haben einen Namen bei ihm und sind nicht nur ein Strichcode. Bei der letzten Station teilten die Lehrlinge in Kleingruppen miteinander Brot.

Beim Wallfahrtsort angekommen wurde gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Die Botschaft „es ist wichtiger, was ich für andere leiste, als was ich mir finanziell leisten kann“ stand dabei im Mittelpunkt.

Bevor es dann wieder zum Abstieg kam, stärkten sich alle Lehrlinge mit Würstel und Brot.

Dankenswerter Weise wurde die heurige Lehrlingswallfahrt wieder von der Arbeiterkammer Tirol und der Wirtschaftskammer Tirol finanziell unterstützt. (Diözese Text/Bild: Thomas Gaber)

Ein Stück Himmel, wo die....

.... Liebe Jesu ausgegossen ist...

Pöllau einer jener Orte, an denen, von den Augen großer Medien unbemerkt, der „neue Wein“ für die Kirche zubereitet wird - Ein kath.net-Rückblick auf das Jugendtreffen von Pöllau - Von Roger Ibounigg, Pfarrer von Pöllau

Pöllau (kath.net)

„Pöllau - war wieder ganz toll. Für mich ist Pöllau eines der schönsten Jugendtreffen die ich kenne. Schon wenn man den Park betritt, spürt man den "Atem Gottes". Ein Stück Himmel, wo die Liebe Jesu ausgegossen ist... Mit Kraft und Macht, mit Zärtlichkeit und innerer Freiheit, wirkt sie in den Herzen der Menschen... Danke für dieses wunderbare Geschenk!" Solche dankbaren Reaktionen kurz nach dem Jugendtreffen belohnen die Mühen und Anstrengungen der Vorbereitung. Heuer war es ja besonders heiß. Dies tat aber der Freude der 400 Jugendlichen,die gekommen waren keinen Abbruch. Der Markt Pöllau in der Oststeiermark besitzt eine der größten Kirchen der Steiermark. Oben auf dem Berg thront die liebliche gotische Marienkirche. Schon 19 Jahre gibt es hier ein Jugendtreffen.

Die geistlichen Vorträge, der Lobpreis, Tänze, Konzert, finden in einem großen Zelt im angrenzenden Park statt. Besonders schön ist auch die Gemeinschaft beim Essen, großteils unter freiem Himmel. Mittendrinnen wird unbeschwert Volleyball und Fußball gespielt. Andere liegen einfach im Gras um miteinander zu plaudern. Am Rande des Platzes, unter Linden, findet sich ein Zelt mit ständiger Anbetung. Immer wieder sieht man dort auch Priester, die bereit sind die Beichte zu hören. „Pöllau“ ist ein Ort der intensiven eucharistischen Erfahrung. Darum ist die tägliche Messe ganz wichtig. Bei der Schlussmesse am Sonntag kam Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari zu uns. Er verglich das Treffen mit einem Basislager, wie es Bergsteiger am Fuße eines zu erobernden Berges errichten. So durfte das Jugendtreffen zu Stärkung von so mancher geistlicher Berufung beitragen und Mut zum überzeugten Familie-Sein geben.

Kein Wunder, dass seit einigen Jahren ein Familientreffen zugewachsen ist, zu dem so manche Jugendliche, inzwischen verheiratet, wiederkehren. Verschiedene geistliche Gemeinschaften geben diesen Treffen ein vielfältiges Gepräge. „Pöllau“ will eine Schule des Gebetes und der Freude an Gott sein. Zwei Bilder sind charakteristisch für diese Treffen: Erstens das Bild des Barmherzigen Jesus und zweites die Statue der Muttergottes von Fatima. In diesen Tagen dürfen die Jugendlichen in diesen Strahlen leben, die aus dem Herzen Jesu dringen. Diese Gnaden fließen ihnen durch die Fürsprache der Muttergottes zu. So ist Pöllau einer jener Orte, an denen, von den Augen großer Medien unbemerkt, der „neue Wein“ für die Kirche zubereitet wird.

Bischof Kapellari drückte es so aus: „Das Jugendtreffen in Pöllau soll euch eine Quelle von Lebensfreude zeigen und erschließen, indem es euch Jesus Christus zeigt, indem es Euch hilft, noch mehr seine Freunde zu werden. Und später: „Seid muntere, wetterfeste und missionarische Christen inmitten unserer großen katholischen Kirche, die jetzt – bildhaft geredet – durch Feuer und Wasser gehen muss, um reiner, dynamischer und heiliger zu werden. Haltet zum Papst, dem Petrus von heute, der in manchen Ländern Europas und auch in Österreich von vielen angefeindet wird. Das wird Euch Segen bringen!“

kathTube: Vortrag von P. Bennet LC beim Jugendtreffen - Empfehlenswert!

Rekordverdächtiges Jakobsjahr

Santiago de Compostela platzt zum Sommer aus allen Nähten - Von Andreas Drouve (KNA)

Santiago de Compostela (kath.net/KNA) Experten waren sich schon im Vorfeld einig: Das Heilige Jahr «Xacobeo 2010» dürfte in Santiago de Compostela, dem Ziel des Jakobsweges, den bislang bekannten Rahmen sprengen. Zieht man zur Jahreshälfte ein Zwischenfazit, läuft alles auf neue Rekorde hinaus. Allein im Mai erhielten mit 28.787 Pilgern fast doppelt so viele ihre Wallfahrtsurkunde wie im selben Monat des Vorjahres. Täglich veröffentlicht das Pilgerbüro in Santiago auf seiner Homepage die Zahlen der Ankömmlinge vom Tag zuvor. Derzeit liegen sie konstant über 1.000 - wobei die zulaufstärksten Ferienmonate Juli und August erfahrungsgemäß weitere Maßstäbe setzen.

Die Statistiken markieren indes nur die Spitze des Eisbergs, führen sie doch einzig die «echten Pilger» auf, die per Pilgerausweis nachweisen, mindestens die letzten 100 Kilometer zu Fuß beziehungsweise die letzten 200 Kilometer per Fahrrad zurückgelegt zu haben. Nirgends gibt es indes verlässliche Zahlen zu den Motorisierten - die ja nicht weniger glaubensstark sein müssen, nur weil sie gruppenweise in Bussen anreisen. Trotz Wissens um den Ich-bin-dann-mal-weg-Boom und mancherorts kühn prognostizierte zehn Millionen Stadtbesucher in diesem Jahr: Viele sind auf den Ansturm nicht vorbereitet. Santiago platzt aus allen Nähten und empfängt seine Ankömmlinge zum Teil mit organisatorischem Chaos.

Aus Sorge vor Anschlägen werden Aus- und Eingänge der Kathedrale von Polizei und Wachdiensten kontrolliert, denen es bei der Frage, welche Begleitstücke in welcher Größe mit hinein dürfen, ganz erheblich an Koordination mangelt. Seit den islamistischen Anschlägen in Madrid 2004 herrscht Rucksack-Phobie. Selbst Frauen mit landläufigen Handtaschen wurden je nach Gemütszustand der Kontrolleure schon abgewiesen. Dann heißt es schroff: Gepäckaufbewahrung neben dem Pilgerbüro. Ein kostenpflichtiges Novum, so wie der erstmals eingeführte Zwang für Gruppen, trotz Kathedral-Guide als Quasi-Eintrittsgeld zusätzlich Kopfhörer für alle zu bezahlen.

Auch wenn der Führer leise über Mikrofon spricht und der Geräuschpegel in der Kathedrale auf diese Art eingedämmt wird: Die Restaurierung des eingerüsteten Glorienportals verursacht einen weitaus erheblicheren Lärm, als es Stimmenhall je vermocht hätte. Unfassbar, dass die Arbeiten am romanischen Wunderwerk des Meisters Mateo nicht pünktlich zum Jakobusjahr abgeschlossen wurden.

Heilige Jahre lassen sich seit ihrer Einführung im 12. Jahrhundert durch Papst Calixt II. genau vorausberechnen: immer dann, wenn der Jakobstag, der 25. Juli, auf einen Sonntag fällt. Das wird nächstes Mal 2021 der Fall sein - nach 1993, 1999 und 2004 eine extrem lange Zeitspanne also. Auch deshalb ist die PR-Maschinerie im Zeichen von Glaubenstourismus besonders eifrig zu Werke gegangen. «Jetzt ist der Moment», haben die Fremdenverkehrsämter plakativ verkündet.

Überdies werden Heilige Jahre der Moderne in Spanien mit bizarren Strategien ins Bewusstsein gepusht, die von Bandenwerbung in Fußballstadien bis zu Aufdrucken auf Supermarkttüten reichen. Das diesjährige «Xacobeo»-Logo findet sich sogar auf isotonischen Fitnessdrinks.

Einzig während der Heiligen Jahre steht zudem die Heilige Pforte der Kathedrale offen. Die Warteschlangen können lang bis sehr lang sein. Im Inneren kommt häufig der riesige Weihrauchwerfer zum Einsatz; doch wann genau der «Botafumeiro» mit bis zu 70 Stundenkilometern spektakulär über die Köpfe durchs Querschiff schießt, entscheidet der Klerus. Örtliche Hoteliers ziehen mit Blick auf kommende Jahre ernsthaft eine Einflussnahme in Erwägung, vor allem in der Nebensaison, «um die Pilger nicht zu enttäuschen», so heißt es. Zusatzanreize gibt während des laufenden «Xacobeo» ein umfangreiches Kulturprogramm.

Für Ende Juli, wenn in Santiago die Patronatsfeiern anstehen, sind Konzerte von Mark Knopfler und Jean Michel Jarre angekündigt. Im November, wenn die Saison eigentlich zu Ende ist, wird der prominenteste «Xacobeo»-Gast in Santiago eintreffen: Papst Benedikt XVI. Bis dahin könnte der Rekord der offiziellen Pilgerankünfte bereits geknackt sein. Im Heiligen Rekordjahr 2004 waren es 179.944. Nun wartet die Schallmauer von 200.000.

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'Jetzt werde ich halt Ihr Kaplan'

Bischof Mixa übersiedelt ins Franziskanerinnenkloster "Maria Stern" (Bistum Eichstätt). Der Pfarrer und die Menschen vor Ort freuen sich über den prominenten Neuling - Sogar die Jugend findet dies "cool"

Eichstätt (kath.net)

Der ehemalige Augsburger Bischof Walter Mixa wird offensichtlich fix ins Franziskanerinnenkloster „Maria Stern“ in Fünfstetten (Landkreis Donau-Ries) übersiedeln. Dies berichtet die "Welt". In Fünfstetten ist Mixa offensichtlich sehr willkommen. Der katholische Ortsgeistliche Wolfgang Woppmann bestätigte am Dienstag gegenüber dem EPD, dass sich Mixa bereits in Fünfstetten umgesehen habe. "Ich bin guter Dinge, in unserer Gegend wird er mit Wohlwollen aufgenommen. Die meisten mögen ihn.“, erklärte Woppmann. Auch die Jugendlichen würden die Ankunft von Mixa als "cool" sehen und freuen sich, dass eine solche Berühmtheit hier herkommt. "Jetzt werde ich halt Ihr Kaplan“, soll Mixa zum Pfarrer selbst gesagt haben.

Mutter Teresa zum 100. Geburtstag

Ein Journalist fragt Mutter Teresa: „Was muss sich in der Kirche ändern?"

Ihre Antwort lautete: „Sie und ich".

Über die selige Mutter Teresa - die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert - erfahren Sie mehr in der ORF Abendsendung „Aktenzeichen" am 8. August 2010.