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15 Jahre "Haus der Völker" in Schwaz
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SCHWAZ (tti). Das HDV (Haus der Völker) in der Bezirksstadt feiert das 15 jährige Bestehen als inzwischen über Tirol und Österreich hinaus bedeutende Kultureinrichtung. Das Jubiläum wird am 19. September 2010 mit der Sonderausstellung “Schätze aus dem Depot” gefeiert.
1995 verwirklichte Prof. Gert Chesi die Pläne zum Haus der Völker, einem Museum, das mit mehr als tausend Exponaten in seinen ständigen Ausstellungsräumen und laufenden Sonderausstellungen breite Information über die Kulturen der Welt liefert. Im Jahre 2005 legte der Schwazer Kulturinitiator (Gründer der Eremitage, des Studio 12 usf.) die Geschicke des Hauses in die Hände eines Trägervereins, dem er als Vorstandsmitglied angehört. Gert Chesi lebt heute im westafrikanischen Togo.
Prof. Gert Chesi, der jetzt auch seinen 70. Geburtstag beging, wurde 1940 in Schwaz geboren. Als Journalist und Fotograf entdeckte er seine Begeisterung für die Kulturen dieser Welt. Seine bevorzugten Reisegebiete sind Asien und Afrika. Neben seinen Fotografien und Reportagen brachte er auch ethnographische Objekte mit, die die Grundlage seiner umfangreichen Sammlung bildeten.
Noch bis zum 12. September ist im “Haus der Völker” die Ausstellung “Textile Kunst aus Afrika” zu sehen,die seit Mai d.J. gezeigt wird. Am Beispiel des Ausstellungsthemas wird vemittelt, wie sich in diesem Kontinent die Grenze zwischen Tradition und Moderne verhält, wohin die Entwicklung läuft - zwischen Kunst- und Alltagsgeweben, aber auch zwischen Kult und Symbolismus.
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Pof. Gert Chesi und das von ihm vor nunmehr 15 Jahren gegründete Schwazer “Haus der Völker”. Längst eine kulturelle Adresse über Tirol und Österreich hinaus.
Foto: Lorenzetti
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Ein Buch geht auf die Reise …
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SCHWAZ. "Ein Buch geht auf die Reise" - Unter diesem Motto werden Bücher an Bahn- u. Busreisende am Bahnhof Schwaz kostenlos verteilt. Die Aktion hat sich in der Testphase mit großem Erfolg bewährt und ist nun zur Dauereinrichtung geworden. „Die Bahn- u. Busreisenden nehmen das neue Angebot begeistert an“, zieht Erwin Schwaiger eine erste Bilanz. Der Projektleiter von „schranken-los“, dem Sozial- und Kulturprojekt Bahnhof Schwaz, hat in der Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) einen verlässlichen Partner gefunden.
"schranken-los.at" und die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) betreiben die Aktion „Ein Buch geht auf die Reise“ in erfolgreicher Kooperation. Die Bücher stammen zum überwiegenden Teil aus den Büchersammlungen in den ATM-Gemeinden.
„Die Aktion ‚Ein Buch geht auf die Reise‘ ist damit nicht nur ein neuer Kundenservice am Bahnhof Schwaz, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur sinnvollen Wiederverwertung von Büchern“, betont Dr. Alfred Egger, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Tirol Mitte.
Denn die meisten Bücher werden nur einmal gelesen. Dann landen diese im Müll bzw. in der Altpapiertonne. Oder die Buchliebhaber horten sie in Regalen, Kellern und Dachböden. Das muss nicht sein.
Die ATM hat in der sinnvollen und umweltschonenden Wiederverwertung von Büchern bereits profunde Erfahrung. Seit 1998 können Bürger in 40 ATM-Gemeinden der Bezirke Innsbruck-Land und Schwaz Bücher abgeben. Diese werden in eigenen Sammelboxen gesammelt. Bislang wurden die Sammelbücher vom Verein TIME über Internet und mobile Büchermärkte verkauft und mit dem Erlös die Menschenrechte-Arbeit des Vereins TIME finanziert. Die ATM bekam 1999 für dieses Projekt den Tiroler Umweltschutzpreis.
Nun gibt es mit der Aktion „Ein Buch geht auf die Reise“ zusätzlich eine neue attraktive Form, gebrauchte Bücher an neue Leser zu bringen. „Spaß und Lesevergnügen pur - und das kostenlos für die Bahn- und Busreisenden“, freut sich „schranken-los“-Projektleiter Erwin Schwaiger. Am Bahnhof Schwaz werden auch Bücher von privaten Buchspendern gerne angenommen. Jedes Buch ziert ein spezieller Aufkleber und ist mit einem eigenen Lesezeichen versehen, das die Leser auf „Ein Buch geht auf die Reise“ aufmerksam macht. „Diese Form der Wiederverwendung in Bahnhöfen soll zukünftig ausgebaut werden und Interessierte sind eingeladen sich bei der ATM zu melden“, ergänzt Alexander Würtenberger, Leiter der ATM-Umweltberatung.
Rückfragen an ATM (Telefon 05242/62400) oder an „schranken-los“ (Telefon 0650/2836417)
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Ein Buch geht auf Reise - zu einem hübschen Mächen
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Erwin Schwaiger, Projektleiter von “schranken-los” am Bahnhof spricht von 3000 abgegebenen Büchern seit April d.J.
Foto: Lorenzetti
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Schwaz ist erster Bahnhof Tirols...
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... mit eigenem Radverleih
schranken-los von der Schiene aufs Fahrrad
SCHWAZ. Nach Herzenslust Strampeln hat jetzt in der Silberstadt Saison. Schwaz ist der erste Bahnhof Tirols mit eigenem Radverleih. Von der Schiene aufs Fahrrad, heißt ab sofort die Devise.
Der neue Radverleih ist als Kooperation von Stadt Schwaz, Tourismusverband Silberregion-Karwendel und den ÖBB in Tirol das bisher einzige derartige Angebot. Besucher der Silberstadt können so einfach und sportlich Schwaz und die Silberregion entdecken. Aber auch den Schwazern wird der Umstieg auf den Drahtesel schmackhaft gemacht.
Auf Initiative von schranken-los, dem Sozial- und Kulturprojekt Schwaz, startet der Radverleih in den Sommer. „Der Radverleih ist eine wertvolle Ergänzung der neuen Infrastruktur am Bahnhof Schwaz und verbessert das Gesamtangebot an dieser wichtigen Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs in der Silberstadt“, betont Projektleiter Erwin Schwaiger. schranken-los betreibt für die Kooperationspartner den Radverleih.
Der Bahnhof wird täglich von 3500 bis 4000 Personen frequentiert. Der Infopoint und das Bahnservice „schranken-los“ verzeichnen monatlich ca. 1700 Kundenkontakte und erbringen damit viele Dienstleistungen für die Schwazer und viele Schwaz-Besucher.
„Also ein idealer Standort für dieses Pilotprojekt, um Schiene und Fahrrad zu kombinieren und vom Bahnhof Schwaz aus auch den Inntal-Radweg populärer zu machen“, sagen Alexander Jug (bei den ÖBB Tirol-Chef des Personenverkehrs) und TVB-Geschäftsführer Markus Schmidt.
Wertvolle Impulse sieht auch VBM Martin Wex: „Der Radverleih passt perfekt in unsere Absichten, die Innenstadt auf vielfältige Weise attraktiver zu machen und ergänzt die touristischen Ansprüche des Stadtmarketings.“ Und der Schwazer Umweltreferent StR Hermann Weratschnig ergänzt: „Schwaz ist bereits jetzt eine Stadt der Fußgänger und Radfahrer. Der Radverleih ist eine gute Alternative, um Wege umweltfreundlich zu bewältigen.“
Facts
Die Leihräder – bequeme Citybikes für Erwachsene, Jugendliche und Kinder - können während der Öffnungszeiten von „schranken-los“ Montag bis Freitag von 6.30 bis 17.30 Uhr sowie an Samstagen von 9 bis 17 Uhr entliehen werden und müssen auch wieder am Bahnhof innerhalb der Öffnungszeiten zurückgestellt werden. Die Entleiher bekommen ein Infopaket (Stadtplan, Folder über die div. Sehenswürdigkeiten etc.) mit auf die Radltour.
Erwachsene (ab dem 14. Lebensjahr) zahlen zum Halbtagtarif (max. 4 Stunden) fünf Euro, zum Tagestarif zehn Euro. Die Kinderräder sind in Erwachsenenbegleitung gratis. Für Bahnkunden mit dem Einfach-Raus-Ticket gibt es die Leihräder extra günstig: vier Euro (halbtags) und acht Euro (ganztags).
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Fahrrad am Bahnhof: Jetzt in Schwaz. Wie unser ÖBB-Foto aus dem Jahre 1975 zeigt, wurde diese Aktion schon damals ins Leben gerufen (in größeren Bahnhöfen) aber in den 90iger Jahren hatte man dieses Verleihsystem wieder eingestellt. Jetzt allerdings, wie am Beispiel Schwaz, wieder eingeführt.
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Irmengard Knapp 90 Jahre
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SCHWAZ (FN). Sichtlich erfreut zeigte sich Irmengard Knapp als sie Stadträtin Julia Mair-Thurner – BgM Lintner und Seniorenreferent GR Egger ließen sich entschuldigen – in ihrem Hause am Pirchanger besuchte. Im Namen der Stadt Schwaz überbrachte sie die herzlichsten Grüße, gratulierte zum 90. Geburtstag und übergab ein Ehrengeschenk.
Die Jubilarin war lange Zeit als Büroangestellte bei der Fa. Keck beschäftigt und als ausgezeichnete Bilanzbuchhalterin bekannt.
Ich Gatte Johann, ihre beiden Kinder Christine und Johannes, sowie drei Enkelkinder und zwei Urenkel werden sich ebenfalls als Gratulanten einstellen.
Der Familienstammbaum Knapp reicht bis auf das Jahr 1493 zurück, wie dies aus dem im Hause ausgestellten Familienwappen zu ersehen ist.
OAR Hans Sternad, Chronist von St. Barbara
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Die Jubilarin Irmengard Knapp mit ihren Kindern und Stadträtin Julia Mair-Thurner.
Fotos: Sternad
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Das Wappen der bekannten Schwazer Familie
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